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Die Familie

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1 Die Familie am Di Apr 19, 2011 8:40 pm

LTF

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Admin
[Ich schreibe dieses „kurze“ Vorwort, ehe ich mit dem richtigen Post beginne: Ich bin im Moment zwar von verschiedenen Ideen erfüllt, aber mir fehlt es ein bisschen an der Zielorientierung bzw. Motivation. Da ich aber nicht wieder in eine Pause fallen möchte, die Monate dauert, schreibe ich jetzt einfach irgendwas vorweg. Wieso ich das sage? Weil ich möchte, dass der Post nicht hin gequält wirkt :3 Mehr im Nachwort.]

Muddle und Epic hatten sich auf die Stoffrollen gesetzt, die sie – auf Emma, Rita und die anderen wartend – auf den Boden gelegt hatten. Im ersten Augenblick und vor allem noch im Stehen hatte er zwar nicht gemerkt, doch kaum hatte er sich hingesetzt, musste er doch den Kopf hängen lassen. Adrenalin war fürchterlich.

Energie ohne Ende, aber der Absturz war schrecklich.

Dass es eventuell mit den schweren Stoffrollen zusammenhängen könnte, hätte er weder sich selbst, noch vor jemand anderes zugegeben. Scarcely war schuld. Das war alles. Ohne Claw diese Aktion durch zuziehen war zwar erfolgreich gewesen… Doch wie konnte er nicht an seinen Rücken denken?

Irgendwie musste er seine Umgebung besser im Auge halten müssen…

Muddles Kopf lag schon fast auf seinen Knien, während er in Gedenken versunken den Kopf schüttelte.

Dass ihn eine gewaltige Kissenschlacht bzw. und/oder ein schrecklicher Tod durch Cecily erwarten könnte, wusste er nicht. Er versuchte sich das Bild von Scarcely und die Gewissheit in Gedanken einzubrennen, dass das Herumrennen nicht sein „Ding“ wäre. Er wollte stärker werden. Viel stärker…

Von sich aus würde er das Wort nicht an Epic richten. Es gab nichts zu besprechen.



Als sich Emma, Rita und Reika – die mit jeweils einer Hand in Hand in der Mitte lief – sich näherten, war von White noch immer keine Spur zu sehen. Ein kurzer Check… Epic grinste wie immer und Muddle schien erledigt zu sein…
Allerdings zeigte weder seine Klamotten, noch das was Emma an Fell – Ohren, Beine etc. – entdecken konnte irgendwelche Blessuren. Entweder hatte es keinen Ärger mit den Jungs gegeben oder sie hatten gewonnen.

So oder so schien der Tag nicht ausser Kontrolle geraten zu sein

Alles war besorgt. Stoff für die Widder, „Utensilien“ für Day und Reika, sowie genug zu essen, damit man sich darum eine Woche lang nicht kümmern müsste. Die Qualität oder die Farben der Stoffe prüfte Emma nicht.
Sie vertraute in diesem Aspekt blind. Es war einer der wenigen Aspekte…

Reika wurde „abgesetzt“ und während Muddle zur Begrüßung still die Hand hob, sprang die noch voller Energie steckende Epic mit großen Gebrüll auf die Beine.

Emma:“Das haben wir ja alles.“

Rita lächelte, während sie um den Karren herum ging um Platz für die Sachen ihrer Freundin zu finden. Kein Problem.

Rita:“Dann können wir ja los oder habt ihr noch was zu erledigen?

Emma:“Nunja… White fehlt noch. Habt ihr ihn gesehen?

Ihr Blick galt Muddle und Epic.

[Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich hier hin schreiben wollte >.<" Egal. Ich werde erstmal kürzere Posts machen, die - nichts desto trotz - die Story fortführen sollen. Ich muss noch meinen "Weg" für die Ideen finden, die ich in den letzten Tagen entwickelt habe. Überwiegend Ideen für die "Zukunft", wobei ich vor allem in der Gegenwart einen anderen Weg mit Bash und Rasu einschlagen möchte. Es wird also friedlicher. Sry, dass du immer so lange warten musst...]

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2 Re: Die Familie am Sa Apr 23, 2011 8:03 pm

Er zog die Kapuze tiefer. Seine Klamotten waren noch immer nicht trocken, lagen auf den ebenso nassen Federn. Sein Magen grummelte, sein Blick war verschwommen. Der weißblonde Neuntöter mit den goldgelben Augen und den dunkelbraunen Federspitzen starrte auf den Wagen von Rita, der losfuhr.

White war aufgekreuzt, hatte einige Fragen zu den Süßigkeiten mit schierem Grinsen beantwortet und dann hatten sich alle auf den Kutschbock platziert hatten. Ein Hoch darauf, das Kinder nicht soviel Platz verbrauchen.

Der Vogel kam aus einer Gasse raus, seinen Blick über die Kinder, Emma und Rita streifen lassend. Seine Augen zuckten, der Schnabel knirschte, seine Fäuste waren unter der alten Jacke geballt. Während das Gefährt sich langsam losmachte, folgte er ihm, seinen Kopf gesenkt, doch seinen Blick auf sie gerichtet, leise vor sich hin fluchend .

Eine Echse lief dem Wagen hinterher.

Hey,Miss Emma. Miss Emma! Meine Fresse..MISS EMMA!

Der breitkrempige Hut mit Pfauenfeder zeichnete den Mann als Grim aus, welcher neben der Kutsche herjoggte. Er hielt den Hut fest, hob ihn einmal kurz vom Haupt als er alle Aufmerksamkeit hatte, „Hallo, Miss Rita, Miss Emma, Kinder.

Hallo Sherriff,“ kam es von den Kindern im Chor zurück, auch die alten Damen grüßten.

Miss Emma, hatten sie in den letzten Nächten bei sich irgendwas...bemerkt, irgendwelche von sich aus bewegenden Bücher, schrittgeräusche auf höheren Stockwerken ecetera, nicht von den Kindern verursacht?

Der Mann bekam einen schiefen Blick. „Ein Einbrecher, glaube ich, die Leute munkeln ein Geist, der das Dorf heimsucht. Seit einigen Wochen passiert das schon, zuweilen stiehlt er scheinbar essen, meistens treibt er nur Schabernack. Gesichter der Schlafenden anmalen und sowas. Jeder Hinweis kann bei der Überführung helfen. Also, haben sie sowas bei sich gehabt, gute Frau?“

Grim zeichnete sich im Gegensatz zu Screecher dadurch aus, dass er einen freundlichen Ton hatte, und dass er ihn beibehielt, koste es was es wolle. Wenn man also von seinem Hang zur Schadenfreude, dem bisschen Korruptsein, dem 'Bedrohe jeden mit einer Waffe der was gegen deinen Hut sagt' und der eigenart Kinder zu verprügeln, die seine Siesta stören (Erwachsene kamen für einige Stunden hinters Gitter), sowie seinem ausgiebigen Konsum von Tequila war er eigentlich ein ganz netter Kerl.



Die rote Füchsin hatte sich mit ihrem Partner für den Nachmittag an den Strand gelegt.

Partner?

Ein seegrüner Kater mit feuerfarbenem Haar. Er trug eine Wollhose, ein ärmelloses Wams und hatte einen Strohhut über seinen Kopf gezogen. Der Kater kam aus der mittelalterlichen Green Lake Zone und war...ungewöhnlich für einen Schatzsucher, da er dem Wort Ambition mit einem Lächeln begegnete.

Während sie vorhin beim Waisenhaus war hatte er sich um den eigentlichen Grund ihres hierseins gekümmert. Erfolgloser Weise.

Beide Parteien hatten sich daher entschieden sich die Sonne aufs Fell brennen zu lassen. Bei den Temperaturen war das immerhin noch angenehm und sie scherzte, dass ein Mensch wahrscheinlich erfrieren würde. Menschen waren aber auch weich, aus Sicht eines Mobianers gesprochen.

Sag' mal, gehst du heute wieder dahin?“ fragte er, den Hut nicht vom Gesicht nehmend.

Ich weiß nicht. Aras hat mir gesagt, dass er der Tochter von ihr die Chance geben will, die ihr verwehrt geblieben war,“ antwortete sie, ihren Blick auf den klaren Himmel gerichtet.

Immer weiter rekrutieren, huh? Wir sind die Treasure League, nicht das Militär.

Darum will ich ihr auch nur die Möglichkeit geben, dass sie schon ein paar Leute kennt und es dürfte dir mal ganz gut tun, mit Kindern zusammenzuarbeiten.

Der Kater murmelte etwas unter seinen Hut. Er mochte keine Kinder. Die waren dumm, nutzlos und...zu jung. „Mach was du willst, Aika.

Sie lächelte, „Mach dir keine Sorgen, das werde ich, Brima.

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3 Re: Die Familie am Mo Mai 02, 2011 10:16 pm

LTF

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Admin
„Nichts, was ungewöhnlicher wäre, als ein Haus voller Kinder, Sheriff.“

Rita, die ein neckischen Lächeln zu verstecken versuchte, hatte Emmas freundliches Lächeln und ihre „warme“ Stimme sofort durchschaut. Es war offensichtlich, dass sie nahezu sofort eines ihrer eigenen Kinder in Verdacht hatte.
Was wohl auch der Grund war, wieso Grimm sich extra die Mühe gemacht hatte sie einzuholen. Ihm ging es wohl genauso.
Immerhin – so dachte Emma – hatte er sie nicht wegen irgendeinem Unfug am heutigen Tage angehalten. Muddles und Epic hatten also „doch“ nichts angestellt… Zuletzt schüttelte Emma den Kopf.

Nein, Nichts. Ich werde heute Abend die Kinder fragen und es sie als ersten wissen lassen, wenn uns irgendwas auffällt. Versprochen“.

Da Rita allgemein nicht gut auf Echsen zu sprechen war – Sheriff hin oder her – hob sie diesen Worten folgend die Zügel und ließ den Karren weiter fahren. Der Sheriff blieb (mit Sicherheit) hinter ihnen zurück. Allerdings warfen weder die 2 Damen, noch eines der Kinder noch einen Blick zurück.
Wenngleich Emma nun zwar Cecily spontan im Kopf hatte, warf sie den Gedanken jedoch ebenso schnell wieder ab. Ohne Beweis durfte sie sie nicht verdächtigen oder gar anschuldigen…
Dennoch seufzte Emma leise. Sie machte sich Sorgen um die Kleine.

Machst du dir Sorgen“, fragte Rita, die den Schnabel leicht verzogen hatte.
Gleichzeitig kletterte Muddle auf den Ladebereich und legte sich auf das, was am Weichesten aussah. Er hatte keine Ahnung was es war, aber es roch gut. Wie jeder Babykram eben roch.

Emma hatte die Hände auf ihrem Schoß ineinander gelegt, zögerte mit einer Antwort und sah dann zu Reika und White, die sie fragend ansahen. Sie musste lächeln, auch wenn etwas Gehässiges in ihrer Mimik lag.

Ich krieg‘ schon raus, wer das war.“

White sah wich fast schon reflexartig dem Blick ihrer Mutter aus, während Reika etwas am Straßenrand entdeckte, was bereits nach einer Sekunde wieder verschwunden war. Ob es wirklich da gewesen war?
Auch wenn sie sich auf die Knie stützte und den Straßenrand entlang sah… Eine Spur war nicht davon zu sehen.
Nur Muddle, der inzwischen eingeschlafen war.

… … …

Sie war es. Sie war es… Das wusste sie sofort, als sie das Katzenmädchen das erste Mal sah. Kein Zweifel.
Es war unglaublich… Ein winziger Moment, ein einziger Augenkontakt.
Die Sehnsucht, die Leere… Sie war es wirklich.
Er hatte nicht gelogen.

Doch kaum war Sekunde vergangen, war sie wieder aus ihrem Blick verschwunden.

… … …

Währenddessen stand Muddle auf demselben Balkon, auf dem er fast jede Nacht stand. Die kühle Luft – den schwachen Wind – in seinen langen Haaren und durch sein Fell streichelnd… Er musste sein langes, weißes Kleid – welches die Schultern offen liegen ließ – nicht festhalten, so stark war der Wind nicht.
In der Ferne erstreckte sich eine Stadt, die genauso alt war, wie das Schloss, in dem sich Muddle befand. Eine belebte, „glückliche“ Stadt. Es lebten überwiegend Hasen dort… Doch diejenigen mit dem blauen Fell und dem Zeichen der Königsfamilie waren einzigartig.
Die weißen Flügel, Schwanenflügeln, welche in seinem Alter leicht unter einem Pullover zu verstecken und nicht zum Fliegen geeignet waren.

Über der Stadt selbst lag – wie über allem, was das Auge überblickte – ein funkelnder, blauer Nebel. Dieser Nebel… Diese „Magie“ war es die Muddle – ausserhalb seines Traumes – hin und her wiegten. Die die Angst in ihm brennen ließ.

Denn kaum hatte er seine Hände auf das fein verzierte Geländer gelegt und auf die Stadt hinunter gesehen, legte sich eine Hand auf seine Schulter…

Wir müssen gehen“, sprach dieselbe männliche Stimme, die fast jede Nacht zu ihm sprach.

… … …

Als Muddle keuchend aufwachte, war es Nachmittag geworden. Sie waren noch immer unterwegs und er würde nichts von dem mitbekommen haben, was in der Zwischenzeit auf dem Wagen gesagt oder getan worden wäre.
Er brauchte einen Moment, erkannte dann – jetzt im Sitzen – das Waisenhaus in der Ferne.

[Mach hier ruhig einen kurzen Post, wenn du möchtest. Ich habe aktuelle Pläne (nach den Jahren) für Sonic, Amy, Tails und Blaze. Meine Charaktere werden „in“ den Jahren schon auftauchen. Sry wg langer Wartezeit D==]

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4 Re: Die Familie am Di Mai 03, 2011 9:00 am

Der Vogel ging runter in die Knie, hob einen Stein im Lauf auf. Seine Hand war zur Faust geballt.

Er hasste sie, er hasste sie, er hasste sie. Es ging nicht aus seinem Kopf, dass er sie verabscheute. Und mit genau diesem Gedankengut tat er einen Schritt vor den anderen, holte aus. Es war ihm herzlichst egal ob er traf, er musste nur Frust abbauen.

Seine Hand sprang nach vorne, wurde jedoch abgestoppt. Jemand hielt seinen Arm fest. Der Junge drehte sich um und ließ vor Schreck den Stein fallen.

"S-scarcely?" fragte er vollkommen entsetzt.

Der Hund zwinkerte dem kleineren Vogel zu, "Hi, Süßer."

"W-Was zur-zur Hölle ist mit dir bassiert?" babbelte dieser, schaute das geschminkte Gesicht seines 'Chefs' ungläubig an.

"Ich wollte halt auch mal schön sein," entgegnete Scarcely mit einem Grinsen, der Sherriff ging Kopfschüttelnd an den beiden vorbei, nur eine einzige Geste machend. Hand ballen, Daumen und kleinen Finger abstrecken, zum Mund führen.

Heute Nacht, Bar.

Das typische.

Scarcely nickte, ließ unterdessen die Hand seines jungen Freundes los.

Dieser schüttelte den Kopf, "Das waren die, oder?" fragte er und deutete in Richtung des Wagens. Sein Blick war gesenkt. Scarcely verstand nur zu gut warum, schließlich kannte er jeden unter den Dörflern und dieser war...speziell?

"Och, ja, Muddle. Aber sie haben mich auf eine Idee gebracht," antwortete Scarcely lächelnd. Das irgendwelche Mädchen ihre Finger im Spiel hatten war klar, nur war durch Muddles Präsenz die Prioritäten-Liste anders gesetzt.

Der kleine Vogel grummelte, "Tche, wir sollten einfach hingehen und sie richtig verprügeln," sagte er und ließ seine Faust in die Handfläche prallen, um das ganze zu unterstreichen.

"...Weißt du, ich will mir ausnahmsweise mal einen Spaß mit denen erlauben," grinste Scarcely. Normalerweise setzten die Dörfler auf grobe Methoden, das wollte er jetzt anders machen. Einmal in seiner Jugend.

"Was, hast du Lovelys Schwester etwa-" der Vogel schien nun ziemlich aufgeregt. Ein Lächeln war auf seinem Gesicht zu sehen. Wenn sie endlich DAS Genie im Dorf auf ihrer Seite hätten, dann könnten sie Claw und co. endlich in die Schranken weisen.

"Nein, den Bücherwurm brauchen wir nicht. Du wirst es sehen, gib' mir nur ne Woche," verkündete Scarcely, ohne dem Neuntöter auch nur eine Chance zu geben, auszureden.

Der Vogel grummelte etwas, enttäuscht schien er darüber. Er hätte tatsächlich gerne was intelligentes zur Abwechslung gemacht und Scarcely war entzwischen etwas weich geworden, "Naja...ich...mach denn mal nen kleinen Spaziergang."

"Provozier sie nicht zu sehr, kay? Das letzte Mal musste ICH mir was von der alten Emma anhören."

"Danke nochmal deswegen, naja, tschö." Der Vogel winkte mit seiner Hand und ging, wieder still dem Wagen folgend, sein Kopf senkte sich langsam wieder, seine Freude verschwand.

Jetzt waren zum Frust noch Rachegefühle dazugekommen.

Scarcely seinerseits schaute dem Vogel hinterher.

Plucked Feathers, einer der Kandidaten seine Nachfolge als 'Chef' anzutreten und vollkommen unberechenbar.

Scarcely seufzte, damit wäre diese Woche seine letzte als Jugendlicher, von sich aus. Für seine Familie musste er es machen.

Erwachsen werden.

"Das letzte mal, huh?" fragte er sich selbst und drehte sich um. Er mochte Melancholie garnicht.

...

Es stand noch, lasst es mich so sagen.

Für die im Waisenhausansässigen neigte sich ein unerwartet interessanter Tag dem Ende zu. Bisher hatte keiner rausgefunden WIE es passiert war. Es hatte auf jedenfall Claw's Streich, viel Klebeband und einen Tollpatsch namens Black involviert.

Der Rest war viel Gebrüll von Nights Seite, die entgültig alle Hoffnung in die Fähigkeit der Jungs zu helfen verloren hatte, und dann noch mehr gehämmere.

Claw schob es darauf, dass der Steg ohnehin nicht richtig gehalten hatte. Brikk hatte sich nicht weiter geäußert und Black hatte sich in seinem typsichen Entschuldigungen verloren. Am Ende waren aber wohl nur alle glücklich gewesen, dass nicht der ganze Steg, sondern nur der Teil auf der Meerseite zusammengebrochen war.

Den späten Teil des Nachmittags verbrachte man dann in stillem Einklang. Cecily war immerhin vor den anderen wieder zurückgekommen. Dementsprechend würde sie auch keine Deckung benötigen. Zudem hatte sie Snacks dabei.

Eine Positive Sache die Night dem ganzen also abnehmen konnte.

Das kleinere Mädchen hatte sich dann sofort ins Mädchenzimmer aufgemacht. Fand dort Muddles Truhe vor und...hob das Etwas aus ihr heraus was man ihr zuvor geklaut hatte.



Als der Wagen in Sichtweite kam hatte Night sich auf den Steg zwischen Boot und Haus hingelegt, ihr linker Arm sowie das entsprechende Bein baumelten in der Luft, der andere lag quer über den Bauch. Nach der ganzen Arbeit machte sie verdienter Maßen Pause. Immerhin hatte sie nicht auch noch das Essen machen müssen und Claw kümmerte sich zur Strafe um Day.

Doch noch zwei postive Sachen. Insbesondere das Bestrafen war AWESOME! So konnte man die Zahl der eigenen Arbeiten super verringern.

Black hatte sich in die Ecke seines Bettes im Jungenzimmer gehockt, etwas, was er immer tat, wenn er in irgendein ungewöhnlich großes Fettnäpfchen getreten war. Er murmelte Sachen zu sich, verfluchte seine eigene Achtungslosigkeit. Er mochte sowas garnicht.

Ilos seinerseits hatte sich und den anderen die am Strand geholfen hatten was aus den Säften und Obst im Waisenhaus zusammengemixt, bevor er sich an den Strand gelegt hatte und Melodia beim schwimmen zusah. Wie erwähnt hatte das Mädchen einen furchtbar schlechten Orientierungssinn. 100 Meter vom Waisenhaus weg und die Chance war sehr hoch, dass sie nie wieder zurückfinden würde.

Lander hatte sich ebenfalls aufs Jungenzimmer verkrochen, las einen von Cromes Comics, wie Crome es in diesem Moment selber tat. Sein Kommentar zu der 'Steg-bricht-zusammen'-Situation war ein kleines Lächeln gewesen. Wäre er einen Monat länger hier gewesen wäre er wahrscheinlich lachend zusammengebrochen. Naja.

Ginger und Epic hatten sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufgehalten und sonnten sich neben den aufgehängten Klamotten. Die Wäscheleine war zwischen dem Zelt und einen speziell dafür aufgestellten Mast auf dem obersten 'Deck' des Waisenhauses. Waschmaschinen kannte man nicht, wirklich fließend Wasser hatte man nicht. Ein Brunnen war inmitten des 'langen Weges' (einer Wanderroute über die gesamte Küstenregion des östlichen Kontinents), etwa fünfhundert Meter vom Strandende aus im Landesinneren.

Einer der vielen Nachteile wenn man in einer recht rückständigen Zone lebte.

Rip vergnügte sich damit mit Melodia zu plantschen, während Rib sich dahingehend amüsierte, Claw dabei zuzuschauen wie er sich mit einem Baby rumquälte.

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5 Re: Die Familie am Sa Mai 21, 2011 11:45 am

LTF

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Admin
Es war dieselbe Szenerie wie jede Woche, wenn Emma mit den "Auserwählten" vom Einkauf zurückkam: Jemand entdeckte sie - was in diesem Fall, da sie mit dem Wagen Ritas unterwegs waren nicht schwer war - brüllte und alle versammelten sich. Es war einer der Momente, den Emma ganz besonders liebte.
Jeder kam, jeder freute sich. Ein Meer aus Liebe und großen, glänzenden Augen.

Wenngleich es so in den ersten Momenten etwas chaotisch zuging... Aber wann tat es das nicht?

Während Rita die Ereignisse lächelnd vom Wagen aus betrachtete, war Muddle im Moment des Stillstandes abgesprungen und sofort Claw entgegen gestürzt. Ein breites Grinsen war unter seiner Kapuze zu erkennen, welches noch größer wurde, als er Claw mit Day zusammen sah.

"Gib ihm die Brust", hatte Emma noch flüstern hören, ehe sie sich Day griff, der fast von Claw - entsprechend sauer bzgl. Muddles Äusserung - fallen gelassen worden wäre. Kurz nachdem nun Claw Muddle an den Ohren zu Boden reißen wollte, während der gleichzeitig Claws Rute packte... Ging Brikk dazwischen, der sie - jeweils einen an der Hand - auseinander zog.
Dass ihm Stücke seines Felles fehlten, wurde nicht weiter angesprochen. Man kannte den Anblick von "Klebeband-Fellstellen".

Day ging es gut, wenngleich Night ihn nicht in Armen hielt... Allerdings reichte es Emma schon, dass er nicht zu Schaden gekommen und Night immer noch vor Ort war. Sie durfte nicht zuviel von der noch sehr jungen "Mutter" erwarten. Wenngleich ihre Erwartungen übertroffen worden waren.

White half Reika vom Wagen, während Epic und Funny - nach einer kurzen Umarmung - mit den Stoffen im Haus verschwanden. Um die Lebensmittel kümmerten sich jeder wie er konnte.
Da alle anpackten, waren die Tüten schnell im Haus verschwunden.

Das Angebot auf einen Kaffee oder Ähnliches hinein zu kommen, lehnte Rita ab. Es war zwar noch nicht so~o spät, aber sie hatte noch einen langen Weg vor sich. Nach einer letzten Umarmung drehte sie also den Wagen um und trappte davon. Zu wenig Zeit also, dass die Mädchen das Pferd lange bewundern konnte.

Das und noch mehr passierte. Alle waren da.

Alle... Bis auf Cecily.

...

Claw und Brikk folgten Muddle direkt in das Zimmer der Jungs, wo sie gespannt den Erzählungen von Muddle folgten... Das Versprechen, gewisse Passagen auszulassen, war bereits nach dem ersten Wort vergessen. So erzählte er unverblümt, dass sie nach einer Idee Epics Scarcely in eine Falle lockten, in ein Kleid steckten und von oben bis unten schminkten und... Was auch immer die Mädchen genau mit ihm machten.
Dass die Mädchen innerhalb der Stadt ein eigenes Versteck hatten und nur "ausgesuchte" Jungs dort hinein durften... Erzählte er.

Das Versprechen? Wie gesagt, zunächst vergessen. Dann ignoriert.

Im Großen und Ganzen erklang aus dem Jungszimmer großes Gelächter und die Wut Claws nicht dabei gewesen zu sein. So oder so: Muddle hatte einige Punkte in Männlichkeit gewonnen und das Auskundschaften des "Mädchenverstecks" stand nun ganz oben auf der Neugierliste.

Brikks Erlebnisse mit Ghost behielt er für sich.

...

Um das Essen selbst kümmerte sich Emma allein. Sie liebte es Freitags - nach dem Einkauf - ein großes "Festmahl" für alle zuzubereiten, da es ebenso der einzige Tag der Woche war, an dem sie nicht mit Zutaten sparte. Immerhin einen Tag der Woche sollte es nicht nur um's satt werden, sondern auch um's glücklich sein gehen.

Deswegen durfte auch keiner kucken, bis es fertig war. Wer es doch tat, musste helfen.

...

Dass der Steg zusammen gebrochen war, hatte Emma nicht so sehr geschockt, wie man es vielleicht erwartet hätte. Auch auf eine Strafe für Claw, Brikk etc. verzichtete sie... Der Steg war lange baufällig gewesen und wichtig war, dass niemand verletzt wurde.
Da sie aktuell ohnehin kein Boot besaßen, brauchten sie den Steg auch nicht zwingen.

Das kleine Boot, das sie mal hatten, war eines Morgens verschwunden. Wahrscheinlich abgetrieben, sie hatten es nie erfahren.
Mit dem Strand direkt vor der Tür brauchten sie den Steg nicht.

Zufrieden war Emma vor allem, da die wenigen kaputten Stellen des Hauses, die sie sich gemerkt hatte, repariert wurden. So würden sie zumindest den nächsten Sturm überstehen.

...

Rick hatte nichts von der seltsamen Besucherin erzählt. Wieso? Weil er es schlicht und ergreifend vergessen hatte. Nachdem er den halben Tag Melodia beim Schwimmen zugesehen hatte, war das aus seiner Erinnerung gestrichen. Dass er selbst nicht schwimmen konnte, ärgerte ihn jeden Tag aufs neue.
Zum Glück war er damit nicht allein.

...

Auf dem heutigen Plan stand also noch das Abendessen, die Kissenschlacht und...

Die seelische Vorbereitung auf Samstag: Der Badetag des Waisenhauses.

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6 Re: Die Familie am Sa Mai 21, 2011 9:13 pm

(Dieser Post ist im Kern eigentlich weniger ein Rpg- und mehr ein Kurzgeschichten-post, sorry deswegen, aber die Situation war perfekt mal auf die Charaktere unter sich einzugehen. Also, hier hast du das ganz normale Leben, aus der spannensten Sicht der Welt. Der von Kindern. x3)

Nicht alle halfen mit.

Der eine Affe, war nicht mit runtergekommen. Stattdessen las er weiter in dem Comic. Es war ein komischer Comic, welcher Film Noire-elemente mit dem Superhelden-genre und einer gehörigen Packung Satire verband, aber das machte ihn wohl so interessant.

Lander hatte über den ganzen Monat Rückzugspunkte gesucht. Ilos seine Hilfe war zwar unheimlich nett, aber der Wolf konnte ihm nicht das geben was er wollte. Eine Antwort auf die Frage wie es seinen Eltern ging und wann er zu ihnen zurück könnte. Momentan drehte sich seine gesamte Welt darum und um nichts anderes. Er hatte diese Fragestellung irgendwann einfach mal an Crome gerichtet, ein 'Ich verstehe nicht' oder Stille, wie bei dem Pelikan typisch, erwartend. Was kam war ein: 'Woah, das klingt genau wie in...'

The Grey Cape, so der Titel des Comics. Es gab Parallelen, ja, aber nichts großes. Dennoch war die Vorstellung doch recht hübsch, dass dieser Comic vielleicht real werden würde. Er hatte sich nie was großes gewünscht. Doch Sekunden bevor Claw, Brikk und Muddle durch die Tür brachen, da fand er sich nach Superkräften wünschend um wieder zu seinen Eltern zu können.

Er hob sich in eine sitzende Position und starrte in Richtung der drei, die ihn vollkommenen ignorierten, stattdessen laut redeten.

Das Kaffeekränzchen.

Lander, mit vollem Namen: Landeros Volkantur, rollte mit den Augen und ging in Richtung Tür, wurde immernoch ignoriert.

Leise fluchte er 'verdammte Weibsbilder'.

Es hatte nichts mit Muddle zu tun, eher wie die drei sich aufführten. Nämlich wie eine Gruppe kleiner Mädchen und Lander musste es ja wissen, das Haus war ansonsten voll mit den Dingern. Er mochte es einfach nicht, insbesondere das sie nicht auf andere aufpassen konnten. Hätte er bei Brikk damals härter zuschlagen sollen?

Nein, er atmete tief durch, griff nach der Türklinke.

In dem Moment wo er die Tür aufmachte, erblickte er ein lächelndes Mädchen, Epic. Sie öffnete den Mund um was zu sagen, etwas, was Muddle betroffen hätte und genau in diesem Moment begann das Rad des Schicksals sich zu drehen.

Das Wort 'Mädchen-HQ' fiel und einen Moment später sprang Lander förmlich aus dem unheimlichen Blick des Mädchens.

Er hatte das Wort selbst nicht vernommen, welches Muddle da relativ laut herausgetönt hatte und er tat den Blick selbst Sekunden später als seine Einbildung ab. Epic konnte nicht SO gucken, zumindestens nicht die Epic die er kannte. (vgl. Eintrag: Widder an einem schlechten Tag)

Sein Weg führte also weiter über den zweiten Stock die hölzerne Treppe hinunter. Er ging dort in den Waschraum. Dieser war entsprechend der Erwartungen. Ohne fließendes Wasser hatte man sehr mit der allgemeinen Hygiene zu kämpfen. Etwas, was besonders Cecily bis vor kurzem stark aufregte. Die meisten wuschen sich selten und auch Lander mochte den Waschtag nicht besonders. Seife stank, daher war er recht glücklich, etwas privatsphäre zu haben beim Baden. Einmal reinsteigen, drinnensitzen bis das Wasser kalt wird und wieder rausgehen. Das konnte er super. Waschen, neee.

Auch solche Sachen wie Händewaschen, Kochen, Geschirrspülen, dass brauchte alles Wasser aus dem Brunnen. Hatte Night nicht kurz bevor sie Mittag gekocht hatte nochmal vier Eimer geholt gehabt? Er seufzte. Auch, dass die eigentliche Toilette im verfluchten Schiffswrack war half nicht.

Er hielt einmal vor der Küche an, schaute Emma kurz zu.

Seinen steinernen Gesichtszügen entwich in dieser Sekunde etwas, als in seinem Gedächtnis ein männlicher Affe mitsamt Partnerin auftauchten. Sie standen in einer Küche, weniger mit Holz, mehr Keramik und Metall. Der Boden war aus sauberen Pakettboden. Sie lachten, während sie dort vor den Töpfen rumhampelten. Das war einen Monat her.

Seine Fäuste ballten sich und ehe Emma sich auch nur zu ihm umdrehen konnte war er schon wieder weg. Leise fluchend.

Er ging die Treppe aufs erste Deck hinab, hielt jedoch auf halben Wege an. Dort war ein Fenster in der Wand zum Lagerraum. Er schaute noch einmal in das Zimmer. Ilos, er und Black hatten angefangen es umzurichten. Night, sie hatte draußen gesessen und in die Ferne geschaut, leicht melancholisch.

Er erinnerte sich: Sie redete zu sich selbst, irgendwas über 'Day', 'Erwachsenwerden' und 'Zuhause'. Ihr waren die Ergebnisse ihres Denkens nicht wohlgesonnen, es war das erste Mal das er Night gesehen hatte und die Geschichten kannte er alle. Doch was er darauf gesehen hatte hätte er so zusammengefasst: Ein Mädchen welches irgendwas bereute.

Genau wie er ein Junge war, der irgendwas bereute.

Vielleicht hatte er es vermocht gehabt, ihr zu helfen, doch dann war da seine Position. Er wollte nicht Teil dieser Gruppe werden, er wollte nicht aufgeben.

Jetzt ging er in Richtung des Verbindungsteils zwischen Boot und Haus, sprang vom Steg in den Sand und schaute in Richtung des Meeres um einen Blick auf den Sonnenuntergang zu erhaschen.

Sie hatte sich nachdem sie damit fertig war alles im Umkreis von hundert Metern anzubrüllen gleich daran gemacht den Steg zu reparieren. In großer Erwartung hatte man sich dann doch getraut sie zu fragen, wie es mit der Kissenschlacht aussah.

Antwort: "Ich hab's repariert, also da gibt's keine Probleme und unterschätz' meine Kraft nicht, hahaha."

Der Wind wehte dem Affen um die Ohren, Night hatte mehr oder weniger mit den Wellen zu kämpfen, als sie einige weitere Bretter befestigte, er sah wie sie mit der Bewegung des Wassers mitging, versuchte sich dagegen zu halten und es knapp schaffte.

Er schaute sich um, Melodia vergnügte sich weiter am Stand, Ilos war nicht da...keiner war da, die Sonne ging unter und Night stand da im Wasser und arbeitete.

Sein Blick war auf sie fixiert. Sie war gestern gegen Mitternacht an den Strand gespült worden, hatte sich dann die komplette Nacht scheinbar darum gekümmert, das die kleine Echse Day gut durchkam und heute hatte sich auch den Hauptteil der Arbeit geleistet, hatte sogar Cecilys Part übernommen und auch Ilos, aus Dank, das schrubben seiner Partie abgenommen. Das sie sich nicht um Day kümmern musste, war eher dem Fakt zu verdanken, dass sie einen Steg hatte reparieren müssen, als wirklich Claw zu bestrafen.

Sie sah abgemagert aus, klein, schwach und von den blauen Flecken waren immernoch einige zu sehen, und dennoch stand sie da und tat mehr Arbeit als jeder andere Waise. Mehr noch als die alte Häsin.

Der Affe hob seine Hände aus den Taschen und schaute seine Handflächen an. Das rote Fell war so sauber wie es nunmal ging, so oft konnte man sich ja nicht waschen.

"Mädchenarbeit..." murmelte er und schaute dann wieder zu Night.

Seine Fäuste ballten sich, sein Blick festigte sich.

Er gehörte nicht zu den Waisen, deswegen...

...

Night schaute den Affen verwundert an, "Es geht schon, ich habe ohnehin den ganzen Tag geschlafen," sagte sie lächelnd.

"Nein, das Timing deiner Pausen war nur perfekt mit dem aufeinandertreffen von diversen anderen Leuten abgestimmt," entgegnete dieser mit einem Lächeln. Seine Hose, seine einzige verfluchte Hose, war durchnässt, sein Hemd ebenfalls. Das Salzwasser stank, wahrscheinlich von diesen komischen Fischen die hier manchmal lang schwammen.

"Komm', ich will heute Nacht auch meinen Spaß bei der Kissenschlacht haben," sagte er dann, mit einem kleinen lächeln.

Das Känguru war ganz erstaunt über den Affen, den sie als unfreundlich eingestuft hatte.

Da kam ein wenig mehr Wortwechsel, ehe Lander weiterhämmerte und Night aus dem Wasser stieg, sich nocheinmal umdrehte.

Ihre Beine waren schwach, ihre Arme taten weh, aber das passierte, das war normal. Sie war selbst der Meinung gewesen sich viel ausgeruht zu haben. Auch in diesem Moment fiel ihr nicht das auf, was Lander gesehen hatte.

Das Lächeln kam vollkommen unbewusst.

Dort im Sonnenuntergang hämmerte der Affe, der es bereute, diese Aufgabe anzunehmen, wo er sich dauernd selbst mit dem Hammer traf.

Dort unter den Stegen des Waisenhauses hörte man ihn leise fluchen.

...

Einige Zeit zuvor saß White in dem Wagen. Seinen Blick auf die Wolken fixiert.

Whites Charakter hatte sich über die einzelnen Phasen hinweg weiterentwickelt, nicht im Sinne normalen Character devolpements sondern eher im Sinne eines Characters IN developement.

Lasst uns hier nocheinmal kurz zusammenfassen wer White ist.

Und zwar nicht anhand eines Textes alla 'White ist...' sondern-

"Au!"

Leicht verwundert schaute Epic den Jungen an und hob dann die Nuss vom Boden des Wagens auf, schaute dann zu Emma, die ebenfalls die Nuss anschaute.

"Was?" fragte Reika und schaute zwischen allen Beteiligten hin und her, während sich der Getroffene den Kopf rieb.

"Wie kommt eine Haselnuss hierher? Vor uns ist Straße, hinter uns ist Straße, der letzte Baum war der über Fileys Grab," gab Epic Reika zu Verständigen.

"Oh, ein Mysterium," sagte Reika und versuchte dabei, nun, mysterisch zu klingen und gab natürlich ihr bestes als Ersatz für Funny herzuhalten.

"Jawohl, wir müssen dem sofort nachgehen," und beinahe wäre Epic vom Wagen gesprungen hätte Emma nicht nocheinmal rechtzeitig zugepackt und sie zurück auf ihren Platz gesetzt, wenngleich sie selbst wegen der fliegenden Nuss verwirrt war. Als Erwachsene person musste sie die Widder abkühlen.

Die beiden Mädchen hatten solange unendlich viel Energie, bis 20, machmal 21 Uhr. Sie neigten noch immer dazu plötzlich umzufallen, wenn die Batterien alle waren, was schon einige komische Situationen ergeben hatte.

White selbst schüttelte den Kopf. Er war vom Pech verfolgt, nicht das es ihn besonders störte. Tatsächlich brachten ihn seine Unfälle immer auf Ideen.

Streiche, die sich aber zumeistens nicht gegen Dörfler richteten, sondern gegen Erwachsene, im besten Fall die, die einem besonders viel Angst machen wollen. Alle hatten ihre Spezialgebiete, doch White war derjenige, der unter den Erwachsenen stets wütend begutachtet wurde und das beste, die wenigsten gingen an Emma, weil sie zu stolz waren.

Einer der Vorteile wenn man so fernab der großen Stadt lebte.

White zeichnete seine Pläne gerne auf und wenn er sich Mühe gab, konnte er sich mit den Widdern messen. Interessant war, wenn er etwas anfasste, gab er sein bestes, egal was es war. Daher basierte ein Großteil der schrottigen Konstruktion des Waisenhauses ja auch auf seinen Ideen (also abseits von Vapofrisier-kanonen und Flugrotoren zum fliegen).

Bei seinen Plänen machte jedoch zumeist niemand mit, einfach weil Erwachsene doch sehr unsanft werden können, gerade besoffene Haie, oder die Eltern von Scarcely oder, oder, oder. Hin und wieder war auch Emma Opfer seiner Taten, was jedoch zumeist im guten Scherze aufgenommen wurde. Wie in etwa jeder andere hat auch er es einmal zu weit getrieben, einmal die Grenze überschritten und seitdem war er ein gutes Stück schlauer geworden.

Der Junge seufzte. Abseits von den Süssigkeiten war es kein spannender Tag gewesen. Sein Blick galt dann wieder Reika.

Aus seiner Sicht war sie eine Erinnerung, warum Free in hier haben wollte. Sie brauchte jemanden der auf sie aufpasste, wer wüsste was der Kleinen sonst passieren würde. Aber so wie sie sich an Emma ranklammerte musste er einfach lächeln.

Er mochte seine Familie halt furchtbar und im Gegensatz zu anderen Mitgliedern eben dieser wollte er jeden Moment mit dieser genießen. Das hatte keinen anderen Grund als Spaß. Er war ein Kind, abseits des Versprechens mit Free und war ein vorzügliches Beispiel dafür, dass man zu Unschuldig für Leid sein konnte.

Als sie Zuhause ankamen und die Sachen wegräumten entzog er sich den allgemeinen Blicken und machte sich auf, in Richtung 'Darunter' und klopfte dort an die Tür.

"Passwort?" kam es von Cecily, die wie immer an irgendwas arbeitete.

White überlegte, ihm fiel nichts ein, aber Bestechen würde sicher funktionieren.

"Ich habe Süßigkeiten!" So versuchte er, möglichst begeistert klingend, die Aufmerksamkeit von der Thematik wegzulenken.

Selbiges hatte man schon einmal versucht um sie zum Arbeiten zu bewegen, mit mäßigem Erfolg.

"Kein Interesse."

"Schokolade, Erdbeer, Pfeffermi-"

Ehe er das Wort beenden konnte hörte er Sachen scheppern und dengeln, ehe das kleine Mädchen ihn mit großen Augen anstarrend die Tür öffnete.

"Pfefferminze?" fragte sie aufgeregt.

Böse.

So kann man Cecily in den Augen von JEDEM Waisen zusammenfassen, es war ihre Art, was sie tat. Sie kam einfach als zukünftige Diktatorin in Frage in allem was sie tat.

Unter den Kindern wirkte sie nicht wie ein Kind, sondern war ein Außenseiter der sich nur für das interessierte, was er selbst machte, und das endete nie im Guten. Das Fakt das sie echte Explosiv-körper hortete und Schrott zu Dingen
half nicht wirklich.

White nickte, trotz des Wissens um ihre Böswilligkeit.

"Komm' rein," sagte sie mit einem fröhlichen Lächeln und an dieser Stelle war der Husky zu überrumpelt um sicher zugehen und folgte der Einladung ohne Wiederrede.

Er befand sich in Cecilia Victoria Goodfurs Räumlichkeiten, auf Einladung hin. Etwas, was nichtmal Emma erlebt hatte.

Es sah von innen aus wie in einem Schiff, die Wände waren rundlich, die Fenster rund, auf der Gegenüberliegenden Seite war sogar ein Steuerrad (welches der ursprüngliche Besitzer unbedingt meinte für ein Uboot zu brauchen, bevor ihm auffiel, dass man sich auf einem drei-dimensionalen Raum bewegen konnte, weswegen der Kahn wohl gesunken war).

Ansonsten zwei gegenüberliegende Tische, überall Papier, Pläne, und hinter dem Steuerrad waren lauter zugehüllter Sachen über denen ein Schild 'Nicht anfassen' und große böse Augen standen. Er hatte bei Cecily das Gefühl es besser zu befolgen.

"Okay, ich schlag' dir einen Tausch vor, du gibst mir alles was du an Pfefferminz-geschmack hast und ich gebe dir...uhm, das hier!"

Der vermeidliche Gegenstand der nun in Whites Händen lag kam ihm vage vertraut vor, "Hatte dir Claw das Ding nicht geklaut?" kam es sofort aus seinem Mund raus.

So könnten sich Kreise schließen, wäre Cecilys Interesse in dem Moment nicht eher auf dem verzehr von Leckereien beschränkt gewesen.

White ging, sich die Kombination Cecily-Pfefferminz im Hinterkopf merkend. Das Gerät könnte er später für einen eigenen Streich verwenden.

Ende gut, alles gut.

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